Als Stadt unsere Lebensgrundlagen erhalten

Unsere Vision

Freiburg muss sich im Rahmen der planetaren Grenzen entwickeln: Den Klima- und Biodiversitätsschutz sicherstellen, den städtischen Raum neu denken und den ökologischen Fussabdruck verringern. Jede Entscheidung der Gemeinde muss zum Aufbau einer Stadt beitragen, die Sorge zu unseren Lebensgrundlagen trägt.

Unsere Forderungen

  • Biodiversität als systematisches Anliegen
  • Ein gesundes Lebensumfeld
  • Ein geteilter und verkehrsentlasteter öffentlicher Raum
  • Eine langfristige Trinkwasserversorgung
  • Weniger Asphalt, mehr Leben in unseren Böden

Unsere Vorschläge

Klima und Biodiversität: Jetzt handeln!

  • Vernetzung von Naturräumen in unserer Stadt: die ökologische Infrastruktur planen
  • Konsequente Bekämpfung von Hitzeinseln
  • Strenge Regulierung von Lichtverschmutzung: Werbebeleuchtung nachts einschränken
  • Beschleunigung von Baumpflanzungen:  lokale, klimaresiliente Arten vorziehen
  • Förderung von Regenwassernutzung: Subventionen und Vorgaben für Neubauten schaffen

Stärkung der Klimamediation: lokale Lösungen gemeinsam mit allen Akteur:innen entwickeln

Nachhaltiges Bauen: vorbildliche Raumgestaltung

  • Systematische Begrünung von Fassaden und Flachdächern: steuerliche Anreize und administrative Vereinfachungen bieten
  • Entsiegelung der Böden bei allen Aufwertungsprojekten mit dem Ziel Netto-Null-Neuversiegelung
  • Favorisierung von Holz und biobasierten Materialien bei Neubauten und Sanierungen
  • Reduktion von Beton- und Asphaltverbrauch: sanieren statt neu bauen.
  • Energetische Sanierung von Gebäuden der Klassen F und G für institutionelle Eigentümer verbindlich festlegen (gestaffelter Zeitplan)

 

Öffentlicher Raum & Mobilität: hin zu einer beruhigten und ressourcenschonenden Stadt

  • Weiterentwicklung der Effizienz des öffentlichen Verkehrs: Taktfrequenzen, Erschliessung und Zugänglichkeit (Sozialtarife, Intermodalität) aufwerten
  • Schaffen von Anreizen zum Verzicht auf Autos im Stadtzentrum
  • Ausbau eines sicheren und durchgängigen Netzes für Fuss- und Veloverkehr mit Priorität bei Schulen und Arbeitszentren.
  • Einführung von Mobilitätskonzepten für alle grossen verkehrserzeugenden Einrichtungen : Reduktionsziele für den motorisierten Individualverkehr definieren
  • Förderung einer Stadt der kurzen Wege («15-Minuten-Stadt»): Infrastruktur und verkehrsberuhigte öffentliche Räume erschaffen
  • Entwicklung hochwertiger öffentlicher Räume, welche die tägliche Bewegung, Entspannung und Begegnungen fördern.
  • Reduktion von visuellen Belastungen: Werbebildschirme und Werbeplakate im öffentlichen Raum einschränken